Die Schweiz setzt bereits früh auf deren Vermittlung (siehe hier). Im Rahmen des Lehrplans sollen Kinder und Jugendliche lernen, Medien nicht nur zu nutzen, sondern ihre Funktionsweisen zu verstehen, Informationen einzuordnen und Quellen kritisch zu hinterfragen. Dahinter steht ein wichtiger Gedanke: Wer Desinformation begegnen will, braucht nicht für jedes neue technische Verfahren eine neue Checkliste. Entscheidend ist vielmehr, zu verstehen, woher Informationen kommen, warum bestimmte Inhalte im eigenen Feed auftauchen und wie sich ihre Glaubwürdigkeit überprüfen lässt.
Gerade mit dem Aufstieg generativer KI gewinnt dieser Ansatz zusätzlich an Bedeutung. Denn je perfekter künstlich erzeugte Inhalte werden, desto schwieriger wird es, einen Fake zu erkennen. Vielleicht ist deshalb eine andere Frage wichtiger: Wie lerne ich, Informationen richtig einzuordnen?
Darüber spricht Dr. Eveline Hipeli, Medienpädagogin und Dozentin an der Pädagogischen Hochschule Zürich, in unserer Video-Reihe „Kurz & Klar“. Sie erklärt, warum der Erwerb von Medienkompetenz früh gefördert werden sollte, weshalb auch das eigene Nutzungsverhalten eine Rolle spielt und was Kinder und Jugendliche brauchen, um sich zunehmend selbstständig in digitalen Medienwelten zurechtzufinden.
Mehr darüber sehen Sie in diesem Video:
