Auf dem Bild zu sehen sind Kakaobohnen und Haende, im Hintergrund sind Kakaofruechte

Kakaobohnen

Deutsche Süßwarenindustrie beteiligt sich an internationaler Initiative zur Bekämpfung des Coronavirus in Westafrika

Der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) wird sich mit seiner Fachsparte Schokolade finanziell und ideell an einer internationalen Initiative zur Bekämpfung des Coronavirus in Westafrika engagieren.

Die World Cocoa Foundation (WCF) hat angesichts der Coronavirus-Krise die Unternehmen der Kakao- und Schokoladenindustrie weltweit aufgerufen, die Kakaofarmer in den Anbauländern, vornehmlich Côte d’Ivoire und Ghana, im Kampf gegen das Virus zu unterstützen. Weiterhin hat der BDSI diesen branchenspezifischen Spendenaufruf an seine Mitgliedsunternehmen weitergeleitet. Mit den Geldern sollen vor Ort humanitäre Hilfsorganisationen – ähnlich wie anlässlich der Ebola-Epidemie 2014 – unterstützt werden. Vor allem soll in den Kakaoanbauregionen die Gesundheitsversorgung durch diese Unterstützung mit gewährleistet werden. Die Hilfsaktion wird in enger Abstimmung mit den Regierungen und Behörden der jeweiligen Länder erfolgen.

Über die World Cocoa Foundation:

Die World Cocoa Foundation ist eine Non-Profit-Organisation zur weltweiten Unterstützung von Kakaobauern und ihren Familien. Ziel ist die Förderung des verantwortungsbewussten und nachhaltigen Kakaoanbaus und die Stärkung der Gemeinde und der Genossenschaften der Kakaobauern. Weitere Informationen finden Sie unter: www.worldcocoafoundation.org

Zum Hintergrund:

Während sich das Coronavirus weltweit rapide ausbreitet, gab es in den afrikanischen Ländern lange relativ niedrige Infektionszahlen. Inzwischen melden jedoch mehr als 30 afrikanische Länder Corona-Fälle. Hierzu zählen auch die Hauptanbauländer von Kakao: die Côte d'Ivoire (Elfenbeinküste) und Ghana. Nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation müssen sich alle afrikanischen Staaten darauf einstellen, dass die im weltweiten Vergleich sehr niedrigen Infektionszahlen bald rasant steigen werden. Viele Staaten auf dem Kontinent, darunter auch Kakaoanbauländer, haben drastische Einschränkungen angekündigt. Hierzu zählen Grenzschließungen, Einreisestopps, Ausgangssperren und auch ein Verbot von Versammlungen. Allerdings sind die Regelungen sehr unterschiedlich und teilweise widersprüchlich – so werden bestimmte religiöse Zusammenkünfte mancherorts erlaubt, andere Versammlungen aber nicht.

In der Côte d’Ivoire sind seit dem 22.03.2020 sämtliche Land-, See- und Luftgrenzen bis auf Weiteres für den Personenverkehr geschlossen. Ausnahmen soll es für den Warentransport, humanitäre und Sicherheitsfälle geben. Am 23.03.2020 wurde der nationale Notstand ausgerufen und eine Ausgangssperre von 21.00 Uhr abends bis 05:00 Uhr morgens verhängt und der Reiseverkehr im Land eingeschränkt. Weitere Einschränkungen können jederzeit angeordnet werden. Ghana hat ebenfalls mit Wirkung vom 22.03.2020 die Schließung seiner Land-, See- und Luftgrenzen für den Personenverkehr beschlossen. Als Reaktion auf die Covid-19-Pandemie hat die ghanaische Regierung zudem ab dem 30.03.2020 für vorerst zwei Wochen eine Ausgangssperre für den Großraum Accra und den Großraum Kumasi erlassen.

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